Dienstag, 11. Juni 2019

Projekt: Symmetrien im Computerraum

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Im Fach Mathematik beendet die 6c das Thema Brüche, welches sie im Deskbikeraum des LMG gelehrt bekamen, und zogen mit großer Vorfreude in den Informatiksaal, in dem sie ein neues Thema erwartete.

Ein MAXIMAL-Artikel

  • von: Lotta Mittrücker, Lisa Altherr

Kreativ wurde das Thema Symmetrie von Frau Müller eingeleitet. Einzeln oder im Team arbeiteten die Schülerinnen und Schüler an den von Frau Müller erstellten Computeraufgaben. So lernten sie mit Hilfe der Software Geogebra schnell die Achsenspiegelung und Punktspiegelung. Dabei bekamen sie gleichzeitig den Umgang mit dem Computer beigebracht.

Die Mathe- und Informatiklehrerin erstellte außerdem eine Kirche, welche die Klasse an einer Geraden spiegeln sollte. Dies gefiel den Schülerinnen und Schülern so gut, dass sie ihre Pausen damit verbrachten die Kirche noch detailreicher zu spiegeln.

In der nächsten Mathestunde präsentierten die Schülerinnen Lily und Xenia ihre in der Pause konstruierte Katze. So wurden Computeraufgaben wie die Punktspiegelung eines Roboters zu einem spannenden Ereignis in der Mathestunde. Die Schülerinnen und Schüler konnte ihr eigenen Ideen einbringen, wie z.B. Marlene und Anna, die ihrem Roboter Ohren konstruierten und spiegelten.

Die 6c fand die Ideen von Frau Müller am Computer hervorragend und freut sich jedes Mal aufs Neue auf die nächste Mathestunde.

Frage an Frau Müller: Warum haben Sie sich dazu entschieden, das Thema Symmetrie im Computerraum durchzunehmen?
Fr. Müller: Der Umgang mit dem Computer wird immer wichtiger. Viele denken, dass Kinder sich mit elektronisches Geräten auskennen. Doch mittlerweile sind es meistens Smartphones oder Tablets, an denen die Kinder meistens nur spielen. Ich kenne allerdings keine Firmen, in denen man ausschließlich am Tablet bzw. Smartphone arbeitet. Daher ist es wichtig, dass die Schülerinnen und Schüler z.B. eine Maus bedienen oder Dateien verschieben können.

Die Vorerfahrungen mit denen die Schüler in den Informatiksaal kamen waren sehr unterschiedlich. Manche kannten sich schon aus, andere hatten noch nie eine Maus in der Hand und mussten erst Mal lernen, wie ein Doppelklick funktioniert.
Es war spannend zu sehen, wie schnell sich alle entwickelt haben. Am Anfang hat es noch 10 Minuten gedauert bis wirklich alle angemeldet waren. Nach zwei/drei Stunden war das kein Thema mehr. Da waren sie damit schon schneller als ich.

Frage an die 6c: Habt ihr einen eigenen Computer zu Hause?
Lily: Ich teile mir einen Laptop mit meiner Mutter. Daran habe ich zum Beispiel die Aufgaben für Mathe im Advent bearbeitet.
Adrian: Ich habe einen Laptop. Daran spiele ich natürlich gerne. Aber ich benutze ihn auch zum Googeln, wenn ich etwas in der Schule nicht weiß.
Manuel: Ich schaue auch gerne YouTube Videos. Manchmal (eher selten) geht es dabei auch um schulisches.
Philipp: Mir hat das Arbeiten mit Geogebra viel Spaß gemacht. Daher habe ich mir Geogebra auf meinem eigenen Laptop installiert und selbst Dinge konstruiert bzw. gespiegelt.

Frage an Müller: Woher kriegen Sie diese kreativen Ideen?
Frau Müller: Das ist schwer zu sagen. Die besten Aufgaben sind immer die, bei denen man sofort weiß, wie sie aussehen sollen … ohne sagen zu können, wie man eigentlich darauf kam.

Frage an die 6c: Fandet ihr es gut, dass wir auch mit dem Computer gearbeitet haben, oder hättet ihr lieber mehr mit dem Zirkel gearbeitet?
Adrian: Am Computer ist es einfacher. Der Zirkel verrutscht ständig.
Lily: Ich fand es gut, dass wir dabei den Umgang mit dem Computer gelernt haben.
Kerim: Am Computer waren die Konstruktionen viel genauer. Einfach besser als beim Menschen ;)
Lily: Man konnte die Hilfslinien ausblenden. Dann wird alles viel übersichtlicher!
Philipp: Ich konnte viel kreativer sein. Große Aufgaben gehen viel schneller!
Paul: Es hat einfach total viel Spaß gemacht.

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