Montag, 08. Juni 2026

Im Mai fanden Modellierungstage Mathematik am LMG statt

geschrieben von

Im Rahmen der Modellierungstage im Mai hatten Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit realen Fragestellungen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Alltag auseinanderzusetzen.

Dabei entwickelten sie in Teams mathematische Modelle, analysierten Daten und präsentierten ihre Lösungsansätze. Die Veranstaltung bot spannende Einblicke in die praktische Anwendung von Mathematik und förderte zugleich Kreativität, Teamarbeit und problemlösendes Denken.

Im Folgenden kurze Einblicke in die Problemstellungen der Gruppen:

Projekt 1: Labyrinth

Ziel des Projekts:
Wir hatten die Aufgabe, ein Programm zu erstellen, das Labyrinthe zufällig generieren kann, und eine Präsentation zu machen, die unsere Ergebnisse präsentiert.

Vorarbeiten:
Wir mussten erst entscheiden, was überhaupt ein (gutes) Labyrinth ausmacht, wobei wir darauf gekommen sind, dass ...

  • ... es einen Eingang und einen Ausgang geben muss,
  • ... jeder Bereich des Labyrinthes erreichbar ist,
  •  ... ein Labyrinth nicht einfach lösbar ist.

Durchführung:
Wir hatten uns in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei eine die Präsentation vorbereitete und die andere den Code schrieb, da nicht jeder ein Computerliterat ist und wir so Zeit sparen konnten.

Herausforderungen und Lösungen:
Es gab manchmal technische Probleme, wie zum Beispiel, dass wir es nicht geschafft hatten, dass mehrere auf denselben Code zugreifen konnten was wir jedoch gelöst haben indem alle, die es konnten, ihren eigenen Code schrieben und wir am Ende den besten aussuchten.

Ergebnis:
Am Ende schafften wir es, den Code sogar in Minecraft zu implementieren, wodurch man nochmal besser mit den Labyrinthen interagieren konnte, und die Präsentation sah auch sehr gut aus.

Fazit und Reflexion:
Meiner Meinung nach lief sehr viel gut, aber wir hätten auch etwas mehr auf die Zeit achten sollen, da wir am Ende etwas unter Stress geraten sind. Doch da alles am Ende geklappt hat, denke ich, dass wir stolz auf uns sein können, so etwas geschafft zu haben.

- geschrieben von: Robert Keul (9b)

Projekt 2: Cam Carpets

Unsere Gruppe hat sich auf die Erstellung von Cam Carpets konzentriert - also liegende Werbeteppiche, die aus einer bestimmten Kameraperspektive aussehen, als würden sie stehen. Oft findet man sie bei Sportereignissen als Werbung. 

Wir haben dann eine mathematische Modellierung dazu aufgestellt und haben es mit Geogebra digital ausprobiert. Dazu haben wir zunächst ein stehendes „L" in einer 3D-Software modelliert und konnten dann die Punkte herausfinden, wie sie später auf dem Boden liegen würden. Mit diesen Punkten haben wir schließlich mit Kreide das passende L auf unseren Schulhof gezeichnet - und siehe da: Es hat funktioniert.

- geschrieben von Lilly Hundinger (9e) und Carolin Wöginger (9d)

Projekt 3: Virusinfektionen

Eine weitere Projektgruppe beschäftigte sich mit der mathematischen Modellierung der Ausbreitung einer Viruserkrankung. Ziel war es, mithilfe von mathematischen Werkzeugen zu untersuchen, wie sich eine Infektion in einer Bevölkerung verbreitet und welche Faktoren den Verlauf einer Epidemie beeinflussen. Dabei wurden nicht nur Ansteckungen, sondern auch schwere Krankheitsverläufe und Todesfälle in das Modell einbezogen. Durch die Auswertung verschiedener Szenarien konnten die Schülerinnen und Schüler nachvollziehen, wie sich Maßnahmen oder veränderte Rahmenbedingungen auf die Entwicklung einer Erkrankungswelle auswirken.

Modellierung2026



Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.