Donnerstag, 05. März 2026

Jugend Forscht Regionalrunde 2026

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Die Regionalrunden des Jugend Forscht Wettbewerbes fanden wieder im Februar 2026 statt.

3 Schüler/innen der MSS sind angetreten. Im Folgenden könnt ihr kurz einen Überblick über die diesjährigen Projekte und die erreichten Platzierungen lesen.

Kornelius Magvas (MSS12)

In meinem Projekt untersuchte ich die Einwirkungen von verschiedenen Umweltbedingungen auf die Photosyntheserate der Phytoplanktonart Nannochloropsis salina. Hierbei konzentrierte ich mich auf die Temperatur der Planktonlösung und die Wellenlänge, beziehungsweise die Farbe des Lichts, mit dem das Plankton bestrahlt wird. Dieses Projekt basiert auf einem früheren Jugend-Forscht-Projekt mit dem Titel „Phytoplankton im Einsatz gegen hohe CO2-Werte“, an welchem ich mit zwei meiner Mitschüler gearbeitet habe. Im letzten Jahr unserer Zusammenarbeit konnten wir nachweisen, dass Phytoplankton den CO2-Wert in einer geschlossenen Apparatur senken kann. Mit diesem Projekt wollte ich den nächsten Schritt gehen und die Umweltbedingungen erforschen, in denen das Phytoplankton am effizientesten arbeitet. Dabei habe ich insbesondere den Einfluss von Temperatur und Licht untersucht. Ich wollte herausfinden, welche Umweltbedingungen die günstigsten für die untersuchte Planktonart sind. Beim Jugend-Forscht Regionalwettbewerb erreichte ich mit diesem Projekt den ersten Platz in der Biologie und nehme nun am Landeswettbewerb teil.

Wir wünschen Kornelius viel Erfolg beim kommenden Landeswettbewerb!

 

Giuliana Iacomini (MSS10)

Jufo2

Ich präsentierte beim „Jugend forscht“-Wettbewerb in Landau mein Projekt zum baulichen Brandschutz (vor Ort mit Fr. Schweikert). In meinen Versuchen untersuchte ich, wie Dachneigungen und verschiedene Materialien (Bitumen, Fichtenholz, Pappe, Papier) die Ausbreitung von Feuern beeinflussen. Die Ergebnisse zeigen deutlich: Je steiler ein Dach ist, desto schneller breitet sich der Brand aus, da bei einem 90° Winkel ein gefährlicher Kamineffekt entsteht. Während Bitumenbahnen unabhängig von der Neigung extrem intensiv brannten, erwies sich Fichtenholz aufgrund seiner hohen Wärmekapazität als deutlich widerstandsfähiger. Meine Empfehlung für sichereres Bauen sind daher Dächer mit einer geringen Neigung zwischen 0° und 30°.
Zum Tag an sich gibt es zu sagen, dass zwischen langem Warten und vielen Erklärungen, es an sich ein sehr schöner jedoch anstrengender Tag war.
Beim Jugend-Forscht Regionalwettbewerb erreichte ich mit diesem Projekt den dritten Platz in der Arbeitswelt und den Sonderpreis “Umwelttechnik”.

 

Tim Becker (MSS12)

In meiner Schule steht seit längerem eine PCR-Maschine, die noch keine Benutzung fand. Diesbezüglich habe ich in Versuchsreihen den Versuch des "Mobilen Genlabors" (CSI Mainhattan crime) zum VNTR-Locus schrittweise auf die schuleigenen Geräte übertragen, um einen Mehrwert für den sonst meist theorielastigen Unterricht zu erschaffen. Nach mehreren Durchgängen hat unser PCR-Gerät die DNA-Produkte genauso synthetisiert wie die PCR-Maschine des "Mobilen Genlabors" - sogar quantitativ mehr. Für die Analyse und Auswertung dieser, durch PCR vervielfältigten, DNA-Fragmente benötigt man die sogenannte Gelelektrophorese, die ich zudem optimiert habe. Es hat mir viel Freude bereitet, dem LMG damit etwas zu hinterlassen, was aktiv in den Biologieunterricht integriert werden kann und diesen dadurch interessanter sowie praktisch erlebbarer macht. Im Regionalwettbewerb habe ich den 2. Platz in Biologie erreicht.

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