Dienstag, 22. Dezember 2020

Informatik LK wird zur Film-Crew

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Seit der Covid-19-Pandemie hat sich vieles in unserer Schule verändert. So wird der Tag der offenen Tür z.B. online stattfinden.

Dies stellt uns alle vor eine große Herausforderung, da es nicht ganz einfach ist, den besonderen Spirit unserer Schule in Text und Bild auf einer Homepage zu vermitteln.

Für die Fachschaft Informatik ist der Tag der offenen Tür eine Möglichkeit, interessante Inhalte des Unterrichtsfachs durch anschauliches Material vorzustellen. Die verschiedenen Stationen, die sonst im Informatiksaal aufgebaut sind, leben dabei aber vor allem von den engagierten Schülerinnen und Schülern, die auf die Viertklässler zugehen und diesen die Software bzw. die Spielregeln erklären.

Der Plan ein kurzes Vorstellungsvideo über die wichtigsten Stationen mit Schülerinnen und Schülern zu drehen, war somit naheliegend und wurde schnell gefasst. Also ging ich in meinem Informatik-Leistungskurs der 11. Klasse auf die Suche nach motivierten Schülerinnen und Schülern, die uns bei der Erstellung eines Vieos helfen. Ich war überrascht, als ich dort nicht nur drei Schauspieler, sondern auch Freiwillige für den Schnitt, einen Kameramann und eine professionelle Kamera inklusive Zubehör fand. Andererseits passt dieses Ergebnis genau zu dem Einsatz, den die Informatikerinnen und Informatiker bisher an jedem anderen Tag der offenen Tür gezeigt haben, den ich miterlebt habe.

So wurde aus den kurzen Szenen, die eigentlich in der 5-Minuten-Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden gedreht hätten werden sollen, ein richtiges Filmprojekt. Emily Kissel, Luis Clade und Lukas Zimmermann zeigen in dem Projekt nicht nur ihr Talent vor der Kamera, als Kreativ-Trio waren sie außerdem für das Bühnenbild und den Text zuständig. So entdeckt man bei genauem Betrachten des Videos nicht nur verschiedene mit der Informatik verwandte Settings, sondern auch das eine oder andere Easter-Egg.

Chef-Drehbuch-Autor Lukas analysierte jedes Wort ganz genau, das die Schülerinnen und Schüler im Video von sich geben sollten. Eine Aufgabe, bei der er – nach eigener Aussage – vor allem von seinen Erfahrungen aus dem Deutsch-Leistungskurs profitierte.

Für die Audioabteilung war Yannic Herrmann zuständig, der den Ton mit einem externen Mikrofon inklusive kuscheligem Windschutz aufzeichnete. Wer sich fragt, wozu man im Informatiksaal einen Windschutz benötigt, der ist wohl noch nicht in den Genuss des Lüftungskonzeptes gekommen, das Teil des umfangreichen Hygieneplans in der Pandemie ist.

Dennis Krüger stellte dem Leistungskurs nicht nur seine Fähigkeiten als Kameramann, sondern auch seine professionelle Kamera zur Verfügung, dadurch wurde er zum Zentrum des Filmdrehs. Er stellte recht früh fest, dass die Aufnahmen wesentlich professioneller aussehen, wenn er statt der Verwendung des normalen Kamerazooms auf einem der Rollstühle aus dem Informatiksaal durch den Raum geschoben wird. Diese Aufgabe übernahm Regieassistent Luis, der bis zum Schluss an dieser kreativen Entscheidung zweifelte.

Beim Videodreh wurde verschiedenes Unterrichtsmaterial der Informatik als Requisite genutzt, am Nützlichsten erwies sich dabei jedoch die Morse-Lampe, welche jede/r Informatikschüler/in früher oder später einmal kennen gelernt haben sollte. Diese hielt Lukas Zimmermann - manchmal sogar mehrere Minuten lang - über das Filmset. Mit der Unterrichtseinheit vertraute Schülerinnen und Schüler kennen die zwei wichtigsten Regeln beim Einsatz der Lampe: Zum einen sollte man niemals direkt in die Glühbirne schauen (wer es einmal getan hat, weiß wieso), zum anderen leuchtet sie nur, wenn jemand den Taster betätigt, welcher sich an einem mehrere Meter langen Kabel befindet. Eine Aufgabe, welche Emily Kissel mit besonderer Grazie meisterte.

Das entstandene Video steht für all das, das den Informatikunttericht am LMG ausmacht: Lehrreiche Unterrichtsinhalte und technisches Know-How, aber vor allem engagierte Schüler/innen und Lehrer/innen, die zusammen arbeiten und dabei viel Spaß haben.

An dieser Stelle sollen die Beteiligten der anderen Klassenstufen, welche sich vor und hinter der Kamera einbrachten, nicht unerwähnt bleiben. Wir Danken euch für eure Einsatzbereitschaft, eure Geduld und dafür, dass ihr jedes Mal daran geglaubt habt, als Dennis sagte: „Das war schon ganz gut. Nur noch einmal ...“

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